Der ROCKWOOL Germany Sail Grand Prix (SailGP) kehrt am 22. und 23. August 2026 nach Sassnitz zurück. Die Foiling-Katamarane düsen mit gut 100 km/h direkt am Strand vorbei. Im extra errichteten „Race Stadium“ haben Zuschauer die einmalige Gelegenheit, das Rennen zu verfolgen.

Spektakel vor den Kreidefelsen

Sassnitz ist 2026 zum zweiten Mal Schauplatz des Germany Sail Grand Prix und damit erneut Teil der globalen SailGP-Championship. Innerhalb weniger Stunden ist man aus Hamburg oder Berlin vor Ort – ein entscheidender Standortvorteil, den SailGP für sich nutzt.

Welche Teams an den Start gehen

In Sassnitz treten 13 nationale Teams in identischen F50-Katamaranen gegeneinander an. Die Serie ist als globale Liga organisiert: Nationalmannschaften mit den besten Segelprofis der Welt fahren eine komplette Saison mit mehreren Grand Prix rund um den Globus. Alle Boote sind technisch gleich ausgestattet, sodass Taktik, Bootshandling und Teamleistung über den Sieg entscheiden.

Das Germany SailGP Team (präsentiert von der Deutschen Bank) unter der Führung von Erik Heil vor dem Switzerland SailGP Team (gesteuert von Sebastien Schneiter) und dem New Zealand SailGP Team (gesteuert von Peter Burling) während eines spannenden Rennens am ersten Wettkampftag des KPMG Australia Sail Grand Prix in Sydney, Australien. Samstag, 8. Februar 2025. Rolex SailGP Championship, Event 3 der Saison 2025. Foto: Jon Buckle für SailGP. Von SailGP bereitgestelltes Bildmaterial.

Geschwindigkeit, Boote und Rekorde

Die F50-Katamarane sind foilende Hightech-Boliden, die „fliegend“ Geschwindigkeiten nahe 100 km/h erreichen. Beim SailGP-Debüt in Sassnitz 2025 wurde mit dem ROCKWOOL Racing Team ein Geschwindigkeitsrekord von 103,93 km/h aufgestellt – ein Wert, der die Ostsee zur schnellsten Rennstrecke der Serie gemacht hat. Die Boote fahren auf Tragflügeln über das platte Wasser, reduzieren Reibung und verwandeln Windenergie in beeindruckenden Vortrieb; dadurch entstehen extrem dynamische, taktische Kurzrennen. Die Ostsee ist einfach ideal geeignet mit ihrer Kombination aus flachen Wellen und dennoch gutem Wind.

Warum gerade Sassnitz?

SailGP bezeichnet den Kurs vor Sassnitz daher auch als „fastest racecourse in the world“, nachdem die Bedingungen 2025 zu einem der spektakulärsten Events der Saison geführt haben. Die stabilen Winde, ausreichend freies Wasser und die Möglichkeit, eine stadionartige Kulisse direkt am Land zu bauen, machen Sassnitz für die Serie ideal. 

Tickets und alle weiteren Informationen finden Sie hier.


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Der Ostseebote
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