Über uns

Sachlich, kritisch und doch verliebt. Warum wir lieben, wo wir leben.

Die Ostsee ist die beliebteste Ferienregion der Deutschen. Das können wir vollkommen verstehen. Schon als kleine Kinder packten uns die Eltern auf den Rücksitz und los ging es in die Ferien nach Grömitz, Heiligenhafen oder nach Fehmarn. Doch diese Sehnsucht nach „der See“ sitzt tiefer.

Die 70er – wo der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme höchstens „5“ war, und nicht „50“. Da war der Urlaub an der Ostsee noch Abenteuer pur. Das lag auch daran, dass unsere Eltern keinerlei Probleme damit hatten, uns im Wasser spielen zu lassen. Obwohl wir noch nicht schwimmen konnten und das „Seepferdchen“ erst nach dem Urlaub im heimischen Freibad gemacht werden sollte. Wird schon schiefgehen.

Die Ostsee war damals ein Fernreiseziel. Das Auto wurde am Vorabend gepackt und hing mit tief hängendem Heck abfahrbereit vor der Wohnung. Durch die Windschutzscheibe konnte man vor lauter Insekten kaum mehr schauen. Navigiert wurde mit dem Shell-Atlas. Rund um Hamburg wurde es turbulent. „Rechts!“ „Nein, Links!“ Während Mutter und Vater vorne stritten kletterten die Kleinen hinten auf der Rückbank herum. Dann der letzte Halt an der Raststation „Buddikate“. Kurz danach konnte man es schon riechen – das Meer.

Die Sonne strahlte heller, die Luft roch nach frisch gemähtem Getreide, nach Seetang und Salz. Und dann konnte man irgendwann den blauen Streifen in der Ferne entdecken. Die Ostsee! Eine Woche Freiheit. Die Eltern machten es sich im Strandkorb gemütlich und am Strand sammelten wir Muscheln oder jagten den Möwen hinterher.

Dieses Gefühl verbinden auch heute noch viele mit der Ostsee. Auch wenn sich die Zeiten stark geändert haben, ist es für uns immer noch im Kopf (und im Herz) – dieses bestimmte Gefühl nach Freiheit und Abenteuer.

Dennoch nehmen wir die Ostsee inzwischen anders wahr. Weil wir erwachsen geworden sind, weil wir inzwischen seit rund 30 Jahren hier leben, weil wir selbst Ferienhäuser vermieten und damit ein Stück weit vom Tourismus leben und weil es neben dem vielen Schönen auch durchaus Dinge gibt, die hier an der Küste nicht ganz so gut laufen.

Es hat uns dabei selbst ein bisschen gewundert, dass die Ostsee zwar einerseits die beliebteste Ferienregion der Deutschen ist aber man relativ wenig Informationen darüber findet, was für Ostsee-Liebhaber wirklich wichtig ist. Klar, es gibt die Werbeangebote der Marketing-Agenturen. Und es gibt die Lokalpresse. Wenn man aber zwischen zwei Urlauben als Tourist sich dafür interessiert, was so an der Küste los ist, findet man so gut wie kein echtes und konzentriertes Informationsangebot.

Kommen Sie also mit auf unsere journalistischen Reise(n) – wir berichten für Sie, was man als Urlauber an der Ostsee erleben kann. Und darüber, was sich so alles rundherum tut in der Region. Es würde uns freuen, wenn das auf Interesse stößt. Teilen Sie gerne unsere Informationen in Ihren Social-Media-Profilen und machen andere darauf aufmerksam. Denn wir haben alle eine Gemeinsamkeit: die Liebe zur Ostsee und die (Vor-)Freude auf die nächsten schönen Tage an der See.

Der Ostseebote
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